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Eine Arbeit, die mit vier Schauspielern, fünf Tänzern und Videobildern in einer globalisierten Welt nach Orientierung sucht und damit in drei Länder reist.

Anhand der Geschichte von drei Wissenschaftern, die auf Solaris mit den materialisierten Gestalten ihres Unbewußten, ihres Gewissens konfrontiert werden, stellen wir uns die Frage , was Menschsein letztlich ausmacht, welche Umstände der Mensch geschaffen hat , um die Substanz menschlichen Daseins zuährden und was heute für die Erhaltung der „Station Mensch“ im Universum sprechen kann.
Fünf verschiebbare Türen und eine Leinwand sind die zentralen Bühnenelemente, mit ihnen werden sämtlicäume skizziert. Figuren verschwinden „schwebend“, tauchen auf...

Die Tänzer stellen den Ozean, der Solaris überzieht, dar und die vom Ozean matereialisierten Gestalten aus dem Unbewußten.
Das Video stellt Solaris in den Kontext der Menschheitsgeschichte, löst Realitätsbegriffe auf, macht Surreales und Erinnertesäume der Figuren sichtbar.
Natursequenzen suchen nach dem Ursprung von Leben.
Dazu kommen eine hawaianische Walharfe und spezielle Gesänge der neun Darsteller.
Durch das Miteinander - Agieren der Schauspieler, Tänzer und des Videos entsteht eine eigene, ungewohnte Dramaturgie, die sowohl die Geschichte der Figuren von Solaris ählt,als auch assoziative Felder kreiert, die tiefere, unbewußtere Ebenen erreichen, Sehgewohnheiten brechen.

"Wie war dein Antlitz vor der Geburt deiner Eltern?" jap.Koan

Solaris. Eine kosmische Groteske.